Hotel-TV Shop - RedSam.de - B2B
Plasma_LCD

LCD oder Plasma?                               Plasma oder LCD?

Sie möchten zunächst einen Flat TV. LCD oder Plasma stellt sich erst als zweite Frage,
denn den meisten sind die Unterschiede der beiden Technologien nicht bekannt. Bei der Technik der Bilddarstellung unterscheiden sich LCD- und Plasma-TV voneinander.
Sehen Sie selbst und entdecken Sie den Unterschied für sich und Ihre Gäste.
So entsteht ein Bild mit der LCD-Technologie:

Das LCD-Prinzip
LCD (Liquid Crystal Display) arbeitet mit zwei Glasplatten, zwischen denen sich Flüssigkristalle in vielen einzelnen Zellen befinden, den so genannten Pixeln oder Bildpunkten. Jeder Bildpunkt besteht aus drei Zellen mit je einem Farbfilter für Rot, Grün und Blau. Diese Zellen werden von einer rückwärtigen Lichtquelle angestrahlt und über einen TFT (Thin Film Transistor) angesteuert. Je nach Höhe der Spannung lassen die Kristalle mehr oder weniger Licht durch und der Bildpunkt leuchtet auf.
Kristalle sorgen für ein klares Bild:
LCD-Prinzip Spannung
  1. Vor und hinter den Glasplatten sind gekreuzt angeordnet Polarisationsfilter-Folien angebracht. Dadurch wird das Licht zunächst blockiert.
  2. Die beiden Glasplatten, zwischen denen sich Flüssigkristalle befinden, sind von ihrer Ausrichtungsstruktur denen der Polarisationsfilter-Folien angepasst.
  3. Die Flüssigkristalle richten sich an dieser gekreuzten Struktur zwischen 0° und 90° von einer Glasplatte zur anderen aus und bilden dadurch eine Schraubenform. Durch diese Schraubenform wird, wenn keine Spannung anliegt, das Licht durch die Zellen geleitet.
  4. Das Bild wird dann durch Anlegen von Spannung gesteuert: Je mehr Spannung fließt, desto weniger Licht kann durch diese Folien scheinen, da sich die Flüssigkristalle nach dem elektrischen Feld richten und den Lichtstrom nicht mehr drehen, damit er den zweiten Polarisationsfilter passieren kann.
So entsteht ein Bild mit Plasma-Technologie:
Das Plasma-Prinzip
Die Bilddarstellung entsteht - wie bei der LCD-Technologie auch - über die elektrische Ansteuerung der einzelnen Bildpunkte. Allerdings ist hier die Lichtquelle eine andere: Zunächst wird ein Edelgas-Gemisch (Helium und Xenon) durch die angelegte Spannung ionisiert und erzeugt so ein nicht sichtbares UV-Licht. Dieses UV-Licht regt dann den Phosphor in den einzelnen Zellen (Bildpunkte) an, sichtbares Licht abzugeben.
Die Bildpunkte leuchten auf - das Fernsehbild entsteht.
Mit Edelgas zu einem exzellenten Bild:
Das Plasma-Prinzip_2
  1. Jeder Pixel besteht aus drei Zellen, jeweils eine für die Primärfarben
    Rot, Grün, Blau (= RGB).
  2. Bei Anlegen von elektrischer Spannung wird das Edelgas-Gemisch ähnlich einer Neonröhre in der benötigten Zelle gezündet - UV-Licht entsteht. Diesen Vorgang nennt man ionisieren, wobei das ionisierte Gasgemisch auch Plasma genannt wird.
  3. Das nicht sichtbare UV-Licht regt den je Grundfarbe (Rot, Grün, Blau = RGB) eingefärbten Phosphor in den Zellen an, sichtbares Licht abzugeben. Der Bildpunkt leuchtet auf.
  4. Dieser Vorgang geschieht einige hundert Mal pro Sekunde. Da das menschliche Auge für diese Geschwindigkeit zu träge ist, entsteht ein fließender Ablauf.
Worin liegen die Unterschiede dieser beiden Technologien?

Zurück